Trauer um Sabby
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Liebe, süße Sabby,

kaum zu glauben, dass ich freiwillig ins Internet gehe. Aber ganz unter uns, wenn ich das hier fertig geschrieben habe, gebe ich es deiner Mama weiter- die kennt sich einfach besser aus...

Hin und wieder stehen wir ja auf Sprüche.

Meine Fassungslosigkeit hat mich erst mal zu dem hier gebracht: Nichts ist mehr wie es war- und doch ist alles beim alten ?!

Sabby du fehlst mir sehr. Es ist wohl sehr egoistisch, aber ich würde einfach zu gerne noch einmal mit dir auf der roten Bank in eurem Garten sitzen. Oder dich mit dem Moped abholen und bei Kolbe einen Eisbecher essen. Ja, ich weiß schon, dass kann ich auch mit Raja und Ratze machen. Mache ich ja auch.

Ich bin halt nur so verdammt traurig. Dabei ist nur wichtig, dass es dir gut geht- da wo du bist.

Vor fünf Tagen hatte ich einen sehr schönen Traum.

Ich schaute auf einen sehr breiten Fluss. Auf der anderen Seite hast du gestanden und mir freundlich zugewunken. Deine Haare waren lang und schwarz. Dein helles Hemdchen flatterte im Wind. Ganz klar : Engel ohne Flügel.

Meine linke Körperhälfte war schon bei dir, aber mein Verstand hat mir nicht erlaubt, ganz bei dir zu sein.

Du sahst glücklich aus- ich hoffe, es war nicht nur ein Traum.

Deine Tanja


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